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 Die Oenryu-Bucht

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Kayrash-chan
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BeitragThema: Die Oenryu-Bucht   So Okt 15, 2017 3:16 pm

Eine der drei Buchten Laranyus. Die Oenryu- und Kairyu-Bucht sind die einzigen beiden, die sichtbar sind. Die Bucht Shiryu gilt als Geheimnis, eine legendäre Bucht. Doch dazu später. In dieser Bucht mann man einen Dungeon finden, den man anschließend erkunden kann. Doch Vorsicht: Hier treiben zwielichtige Gestalten ihr Unwesen, da die Hähle der Oenryu-Bucht früher als Katakombe benutzt wurde.
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Raziel
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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Mi Nov 22, 2017 11:06 pm

Raziel war den ganzen Tag schon im Hinterland der Küstenregion unterwegs gewesen, ehe sich vor ihm die Oenryu-Bucht eröffnete.
Die Landschaft hatte schon etwas malerisches, dass konnte selbst ein Dämon nicht abstreiten. Auch wenn man seiner Art gerne mal vorwarf, einen etwas 'schrägen' Geschmack zu besitzen.

Er hatte natürlich schon gehört, was über diese Bucht erzählt wurde. Von der Höhle, beziehungsweise der Katakombe und dem Dungeon. Aber so viel wie darüber immer berichtet wurde, war dort wahrscheinlich nicht viel Wertvolles zu finden. Es hatten sich sicher schon einige Abenteurer daran versucht und die, die es überstanden hatten, hatten höchstwahrscheinlich schon gut ausgeräumt.

Ruhig ließ er den Blick über die Szenerie schweifen, ehe er sich auf den Weg hinunter ans Wasser machte. Er rechnete erst einmal nicht damit, in Scharmützel verwickelt zu werden, weswegen er sein Schwert, geschickt zwischen den Tragriemen des Rucksacks eingefädelt, auf dem Rücken trug.
Um diese Region rankten sich so einige Erzählungen und eine Legende, die von einem nicht minder legendären Schatz berichtete. Was ihn dazu gebracht hatte, sich hier wenigstens etwas umzusehen.
Er sah es irgendwie als kleine "Bildungsreise" und weniger als Schatzsucher-Abenteuer. Dementsprechend rechnete er nicht damit, dass ihm irgendwas übermäßig wertvolles in die Hände fallen würde, mit dem er seine Portokasse aufbessern können würde.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 10:08 am

Es war schlimm. Ständig sah er sich um ob er nicht doch verfolgt wurde. Dabei war er nun wirklich weit genug von diesem furchtbaren Haus entfernt. Barfuß lief er immer weiter. Natürlich vermied er es in Dörfer oder Städte zu gehen. Weshalb ihm langsam das Brot ausging. Zwar hatte er noch ein kleines Stück. Aber für mehr als 2 Mahlzeiten reichte es nicht mehr. Demnach musste er bald etwas kaufen. Etwas Geld hatte er gestohlen. Damit konnte er sich bestimmt auch neue Kleidung besorgen. Seine jetzige war doch ziemlich verschlissen. Die lange schwarze Hose hatte bessere Tage gesehen. Mittlerweile war sie an den unteren Hosenbeinen etwas eingerissen dank dem Weg durch den Wald. Sein beiges kurzärmliges Hemd hatte auch schon bessere Tage gesehen. Außerdem wollte er sich auch gerne etwas waschen.
Schließlich kam er zu dieser Bucht. Anael wusste nicht welche Bucht das war. Doch konnte er sich nun waschen. Ohne zu zögern tapste er über den Sand zum Wasser. Am Ufer zog er sich sein Shirt und die Hose aus um dann ins Wasser zu gehen und sich zu waschen. Obwohl es Meerwasser war, war es besser als nichts. Er musste nur aufpassen nichts in die Augen zu bekommen. Sein weniges Hab und Gut lag natürlich bei seiner Kleidung. Lange brauchte er im Wasser auch nicht. Dann war er schon wieder am Ufer und zog sich die Hose an. Sich umgesehen war er noch immer alleine. Weshalb er dann sich ans Ufer setzte, so dass seine Füße immer noch im Wasser waren. Mit freiem Oberkörper aß er dann etwas von dem Brot. Dafür schnitt er sich ein Stück mit dem gestohlenen Messer ab. Während er es aß konnte er etwas trocknen. Wobei das große Tattoo, welches seine Narben verdeckte, auf seinem Rücken gut sichtbar war. So entspannte er aber etwas. Denn hier war es ruhig. Das rauschen des Meeres, der leichte Wind, die warmen Strahlen der Sonne. Beinahe war es zu friedlich. Wer hätte das gedacht.

Doch auf einmal bemerkte er jemand anderen. Gerade als er sein Stück Brot aufgegessen hatte. Mit noch feuchten Haaren drehte er sich um und entdeckte am anderen Ende der Bucht einen schwarzhaarigen mann. Schnell stand Anael auf und zog sich das Hemd über. Den beutel mit dem Geld und de Brot befestigte er an der Hose. Zudem steckte er das Messer dazu. Am besten wäre es wohl so schnell wie möglich zu verschwinden. Leider wusste er nicht wohin. Vielleicht in die Höhle? Oder waren das Katakomben? Bestimmt war er auch längst entdeckt worden.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 10:39 am

Raziel erspähte erst auf den zweiten Blick diesen Jungen und das auch nur im Augenwinkel.
Der befand sich recht weit entfernt, in der Nähe eines Höhleneingangs.
Dann war die Höhle aus den Geschichten zumindest nicht irgendein Hirngespinst.

Als Raziel nun direkt auf ihn blickte, bemerkte er sofort, wie aufgeschreckt er wirkte.
Für einen kurzen Moment blieb er stehen.

// Nanu? // fragte er sich bei dem Anblick.

Innerlich ging er noch einmal sein äußeres Erscheinungsbild durch und kam zu dem Schluss, dass er so furchterregend nun auch nicht aussehen konnte.

Ruhig und entspannt lenkte er nun seine Schritte in Richtung des Fremden. Der wirkte zumindest so, als wäre er sich nicht sicher, was er jetzt tun sollte.

Er wusste zwar nicht, was geschehen würde, wenn er näher an den Blonden herankam, aber Raziel ging nicht davon aus, dass er nun in irgendein höllisches Inferno hereinstolpern würde.
Und außerdem hatte er derartiges Programm auch schon gehabt. Also kein Grund zur Beunruhigung.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 11:01 am

Natürlich wurde er bemerkt. Das war nicht mehr zu übersehen, als der Fremde auf ihn zu ging. Für einen Moment war Anael wie erstarrt. Tausende Szenarien schossen ihm durch den Kopf. Von einem Kopfgeldjäger bis zu einem Anhänger Resephs gab es viel zu viele Varianten. In den Meisten bekam er riesen Probleme. Selbst wenn man ihn nicht als Seraph erkannte. Diese blöden Wanted-Zettel hingen doch überall oder etwa nicht? Ohne es wirklich selbst zu bemerken beschleunigte sich seine Atmung. Sein Blick huschte auch immer wieder zur Höhle. Dort war es stockfinster und vermutlich der einzige Ort an dem er sich verstecken bzw. den Fremden abhängen konnte. Vorausgesetzt die Höhle hatte verschiedene Gänge. //Okay, bleib ganz ruhig. Dieser Kerl kommt nicht angestürmt. Im Gegenteil, er ist sehr ruhig. Geht gleichmäßig. Somit wird er mich wohl nicht jagen. Also kein Kopfgeldjäger oder einer von den Angestellten dieses Widerlings.//, versuchte er rational darüber nachzudenken. Dafür musste er einige Male tief durchatmen. Bestimmt war der Schwarzhaarige zu weit weg gewesen um das Tattoo klar zu erkennen, falls er es gesehen hatte. Lediglich die abgenutzte Kleidung könnte Anael nun als Sklaven auszeichnen. Vielleicht ging er auch als Bauernjunge durch. Das wäre natürlich seine Rettung. Nur wusste er natürlich nicht wie ihn der Andere sehen würde.
Immer näher kam der Fremde. Entsprechend nervöser wurde Anael. Er spürte den beklemmenden Griff der Angst um sich. Weshalb es ihm schwerer viel zu atmen. Sein eigener Herzschlag pochte ihm in den Ohren. //Wieso hab ich so Angst? Früher war ich doch nicht so verängstigt? Da hätte so eine Situation mir nichts gemacht. Aber ich will nicht zurück. Zurück zu diesem Monster! Das halte ich nicht noch einmal aus. Liegt es daran?//
Ein Wunder, dass sein Verstand noch klare Gedanken fassen konnte. Schließlich war der Fremde ziemlich nah. Nur noch wenige Schritte entfernt. Automatisch wich Anael einen Schritt zurück. Die aufkommende Briese spielte mit seinen Haaren. Weshalb ihm diese teilweise auch ins Sichtfeld wehten. Mit einer Hand strich er sich die mittellangen blonden Haare zurück. Wie es schien wurden auch die schwarzen Haare des anderen ein Opfer des Windes. Anael musste etwas sagen. Bloß saß ein zu großer Klos in seinem Hals. So bekam er kein Wort heraus. Dafür betrachtete er seinen gegenüber genau. Bei dessen Rucksack konnte er etwas wie ein Schwert erkennen. Was mit Sicherheit kein gutes Zeichen war.
Erst als er noch einen Schritt zurück wich, somit seines Erachtens genügend Abstand hatte, konnte er sprechen.
"Ehm...guten Tag. Sind sie auf der durchreise?", fragte er einfach. Was anderes fiel ihm in dieser Situation einfach nicht ein.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 11:30 am

// Mit dem Jungen stimmt doch was nicht... //, dachte sich Raziel, während er sich dem Fremden näherte.
Obwohl der Blonde fast schon regungslos und wie angewurzelt dort in der Entfernung stand, konnte man förmlich spüren, wie er offensichtlich immer stärker in Panik verfiel.
// Wenn er weiter so rumhampelt, dann macht sein Kreislauf noch schlapp und er fällt in Ohnmacht... //
Gewundert hätte das Eintreten dieser Möglichkeit Raziel zumindest nicht.

Dennoch ging er weiter auf ihn zu. Einfach aus einer gewissen Neugier heraus. Als er ihn fast erreicht hatte, kam eine Windböe auf und wehte ihm die Haare ins Gesicht, sodass er nur durch diesen 'Vorhang' sah, wie sein Gegenüber total verängstigt ein paar Schritte rückwärts tat.
Als der Windhauch sich wieder gelegt hatte, strich sich Raziel die wirren Strähnen aus dem Sichtfeld.
Er betrachtete den Jungen nun genauer, ehe er auf dessen unbeholfene Frage einging.
"Quasi."

Abermals musterte Raziel ihn, wie er dort stand, wie ein gehetztes Tier.
Seine Kleidung war zerschlissen und nicht sonderlich sauber. Man hätte glatt meinen können, dass das Meer ihn nach Schiffbruch hier angespült hatte. Dafür lag aber am Wasser zu wenig Treibgut, dass auf diesen Umstand hinweisen könnte.
Dass Angst und Panik den Blonden grade absolut im Griff hatten, war einfach nur offensichtlich. Bemerkenswert, dass er dabei noch Worte herausgebracht hatte.

"Und du?" fragte er dann im Gegenzug.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 12:37 pm

Anael fiel es wirklich schwer halbwegs ruhig zu bleiben. Auch wenn er sichtlich angespannt war. Nun war der Fremde bloß noch ein paar Schritte entfernt. Doch wirkte der nicht so als wollte er sein Schwert ziehen oder ihn anderweitig angreifen. Zudem antwortete der kurz und Bündig. War der wirklich nur ein Reisender? Andererseits beruhigte sich Anael nun etwas. Schließlich hätte ein Jäger oder jemand ähnliches ihn gleich angegriffenen. So jemand machte sich doch nicht die Mühe zu antworten oder gar ein Gespräch anzufangen. Zumindest war Anael davon überzeugt. Weshalb er sich sichtlich beruhigt. Erleichterung löste den griff der Angst. Tief durchgeatmet lächelte Anael dann sogar leicht. Wenn auch mehr über sich selbst. //Ich bin wirklich ein ziemlicher Angsthase geworden was. Nur weil es diese Jäger gibt und er mich zurück will. Heißt es ja nicht, dass jeder dem ich begegne so sein muss.//, ging es ihm durch den Kopf. Langsam normalisierte sich seine Atmung. Auch sein Herz schlug wieder ganz normal. Somit hörte er nu noch das Rauschend es Meeres und nicht mehr seines eigenen Blutes. Dennoch blieb sein Körper selbst angespannt. Schließlich könnte das auch eine Täuschung sein und dann müsste er schnell reagieren können. Dies tat er nicht bewusst. Es war sein Instinkt als ehemaliger Krieger, der seinen Körper kampfbereit hielt.
"Ich reise auch zur Zeit. Leider wurde mir mein Rucksack geklaut und seit dem irrte ich in einem Wald umher bis ich hierher fand. Lediglich der kleine Beutel hier ist mir geblieben.", erklärte er seine Situation. Obwohl die komplett erlogen war. Eine Tatsache die ihm gar nicht gefiel. Ungern log er. Eigentlich hasste er das sogar. Doch welche Wahl blieb ihm. Anael konnte schlecht die Wahrheit sagen. Bei seinen Worten deutete er auch auf den kleinen Beutel. Wodurch ihm wieder in den Sinn kam bald nichts mehr zu essen zu haben.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 2:14 pm

Raziel blieb nicht verborgen, dass sich der Blonde sichtlich entspannte, als außer einem Wortwechsel nichts geschah.

Raziel nahm den Rucksack von den Schultern und setzte sich auf einen großen Felsen, der quasi neben ihnen lag.

// Du erzählst mir nicht wirklich die Wahrheit //, dachte sich Raziel bei der Antwort seines Gegenübers und blickte ihn deshalb für einen kurzen Moment etwas skeptisch an. Er beließ es dann aber einfach dabei.
Der Junge würde schon so seine Gründe haben.

"Das ist aber etwas wenig Proviant und Ausrüstung für hier draußen", merkte Raziel an, als der Blonde so auf seinen kleinen Tragebeutel deutete.
"Und so wie ich das gehört habe, soll diese Region nicht unbedingt ein Ort sein, den man 'einfach so' bereisen sollte. Zumindest wird es an vielen Orten so erzählt."

Raziel konnte sich gut vorstellen, dass der Junge irgendwo weggelaufen war. Aber er war kein Sträfling, der aus irgendeinem Kerker herausgehuscht war. Die waren meistens physisch und psychisch in besserer Verfassung.

Raziel öffnete nun den Rucksack und kramte etwas darin herum. Dann förderte er einen tiefroten Apfel hervor und warf ihn dann lässig zu seinem Gegenüber.
"Damit du mal wieder was Ordentliches zu futtern bekommst", merkte er dabei nur trocken an.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 3:15 pm

Verwundert sah er zu dem schwarzhaarigen Mann, der sich nun einfach setzte. Als Stuhl diente ein nahe gelegener Stein. Doch etwas neugierig beobachtete er wie der mann seinen Rucksack von den schultern nahm. doch ging der Griff nicht wie erwartet zum Schwert sondern ins innere des Gepäckstücks. Für einen Moment war Anael nämlich doch wieder zurück geschreckt. Eben wegen des Schwertes. Schließlich hatte er nur ein Taschenmesser um sich zu verteidigen. Zumindest wenn er nicht preisgeben wollte was er war und selbst wenn sein Gegenüber das nicht erkennen sollte, war Anael zu geschwächt um effektiv seine Fähigkeiten anzuwenden. Dessen war sich der Seraph mehr als bewusst. Im Grunde war es ein Wunder, dass er sich auf den Beinen halten konnte. Schließlich hatte er die letzte Zeit nur von dem Stück Brot gelebt, dass er geklaut hatte. Wie sehr wünschte er sich eine ordentliche Mahlzeit!
Genau darauf schien der Fremde auch hinaus zu wollen. Dieser merkte immerhin an, dass Anael etwas wenig Proviant bei hatte. Alleine diese Anmerkung ließ seinen Magen schmerzen. Mittlerweile knurrte der gar nicht mehr. Es tat aber regelmäßig weh.
"Ist diese Region denn so gefährlich?", fragte er doch verwundert. Ihm war nichts gefährliches aufgefallen. Vielleicht hatte er auch nur mal Glück. Aber weder wilde Tiere noch sonst irgendwelche Gefahren waren ihm begegnet. Im Moment wusste er allerdings auch nicht wo genau er war. //Ich komme nicht drum herum mal ein Dorf aufzusuchen. ich brauche dringend neue Kleidung und Proviant. Eine Karte wäre auch sehr hilfreich. So wie jetzt kann es definitiv nicht weiter gehen.//, dachte er sich, als ihm seine Orientierungslosigkeit klar wurde.
Auf einmal warf ihm der Fremde einen Apfel zu. Mit Leichtigkeit konnte er diesen trotz des Überraschungsmomentes fangen. Verwundert sah er den Sitzenden an. Dessen Kommentar ließ Anael glücklich strahlen. Endlich begegnete er einer guten Seele.
"Vielen Dank. Das ist sehr freundlich von ihnen.", bedankte er sich. Zudem setzte er sich nun auch einfach in den Sand. Das störte ihn nun wirklich nicht. Er nahm aber sein Taschenmesser heraus und schnitt den Apfel in zwei Teile. So konnte er eine Hälfte seinem Gönner reichen.
"Ihr solltet dann aber auch essen.", bot er an. Den ganzen Apfel zu nehmen kam ihm zu frech vor. Also wollte er teilen. In seinen Augen war selbst ein Apfel sehr wertvoll. Vermutlich lag das an seiner Unterernährung.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 3:39 pm

"Iss nur. Ich hab noch ein paar davon", winkte Raziel bei dem Angebot ab, so sehr er diese Bescheidenheit auch schätzte.

Er hatte am voran gegangenen Morgen gut gefrühstückt, daher plagte ihn gerade nicht der Hunger.

Er fand es nur bemerkenswert, dass der Junge so wirklich gar nichts hatte, abgesehen von der Kleidung, die er trug und dem kleinen Beutel, in den nicht wirklich viel hinein passte. Und man konnte ihm ansehen, dass er nicht erst seit gestern so unterwegs war...

"Es wird zumindest an viele Orten erzählt, dass sich hier mindestens genau so viele Gefahren, wie wertvolle Geheimnisse befinden.", erläuterte Raziel nun.
Im und auf dem Meer und an Land. Monster, Piraten und andere zwielichtige Gestalten, aggressive Abenteurer und teilweise grummelige Dorfbewohner."

Wobei er bei der letzten Anmerkung doch etwas amüsiert schmunzelte. Bis dato waren die Einheimischen, die er getroffen hatte, eigentlich recht freundlich gewesen.
Aber der Junge würde mit derartigen Umschreibungen schon umzugehen wissen.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 4:10 pm

Da sein Gegenüber nicht wollte behielt Anael das Stück Apfel. Allerdings verspeiste er bereits die andere Hälfte. Es war himmlisch wie der süße Apfelgeschmack seinen Mund füllte. Er leckte sich sogar über die Lippen um den Fruchtsaft nicht zu verschwenden. Endlich aß er mal was anderes als trockenes Brot. Selbstverständlich war ein Apfel somit etwas umwerfend leckeres. Wodurch es Anael schwer fiel diesen nicht eilig hinunter zu schlucken. Ordentlich kaute er ihn und genoss den leckeren Geschmack bevor er schluckte. Obwohl er versuchte nicht zu schlingen war die erste Hälfte schnell aufgegessen. Dabei hörte er dem Reisenden aber aufmerksam zu. Dessen Warnungen klangen seltsam. Immerhin war ihm nichts davon begegnet.
"Vielleicht sind das nur Schauermärchen, die den Kindern erzählt werden um sie von der bucht fern zu halten. Nicht selten vergessen Kinder die Zeit und wenn die Flut kommt ist es meistens sehr gefährlich hier.", vermutete Anael. Nicht selten starben Kinder oder unvorsichtige Wanderer bei einer Flut in Buchten wie diese. Einfach weil sie von der Geschwindigkeit des steigenden Wassers überrascht wurden. Doch ob das auch hier der Fall war konnte Anael nicht beurteilen. Dafür war er zu kurz hier. Der Sand war auch überall trocken und zeugte somit nicht von einer Grenzlinie bis wohin das Wasser bei Flut kam.
jedenfalls aß er nun auch die zweite Hälfte. Wobei er mit einer Hand das Taschenmesser wieder in den Beutel steckte. Die andere Hand hielt den Apfel in den er hinein biss. //Ob ich nach noch einen fragen soll. Der Apfel schmeckt so süß. Nein, das wäre unhöflich. ich kann froh sein, dass er mir einen Apfel schenkte. Nach einen zweiten zu fragen ist dreist.//, ging es ihm durch den Kopf. Andererseits könnte er doch dafür bezahlen. Wobei er nur 750 Sylvon hatte. besser er sparrte für den tag an dem er sich in ein Dorf traute. Da fiel ihm ein, dass der Reisende von Dorfbewohnern sprach.
"Wisst ihr denn wo das nächstgelegene Dorf ist? Vielleicht kann ich mir da neue Sachen zu legen.", fragte er nach. Noch schien der Fremde nicht zu wissen, dass Anael ein gesuchter war. Wenn auch sicher keiner für den man viel Geld bekam. Schließlich war er nur ein kleiner entflohener Sklave.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 4:32 pm

Raziel zog bei dieser Interpretation seiner Worte eine Augenbraue etwas skeptisch hoch.
Dann wandte er sich zum Höhleneingang um.
"Da wäre ich mir nicht so sicher", sagte er mit Blick auf diesen.

Er wusste nicht, was es war, aber es gab etwas, dass ihm sehr stark innerlich sagte, dass der dunkle Schlund wirklich nicht nur zu einer normalen Höhle führte, sondern doch etwas hinter dieser Öffnung im Berg verborgen war, dass Menschen, oder Dämonen, oder Seraphim oder sonst wer dort 'eingebaut' hatten.

Die Frage des Jungen riss ihn da etwas aus seinen Gedanken.
"Nicht weit von hier", antwortete Raziel und wirkte für einen kurzen Moment etwas perplex und zerstreut.
"Du solltest aber kein Problem mit Fisch haben. Der ist dort Grundnahrungsmittel..."

Was für ein Fischerdorf jetzt sicherlich nicht verwunderlich war, aber in diesem speziellen Fall doch regelrecht bizarre Züge annahm. So wie er sich kannte, würde ihm diese 'monotone' Essensauswahl ganz schnell zum Hals raushängen.

Das hatte das Reisedasein als gutes. Man konnte sich nie über nicht ausreichende Abwechslung auf der Speisekarte beschweren...

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 5:15 pm

Noch während er den Apfel aß folgte er dem Blick es anderen zu dieser Höhle. tatsächlich sah diese nicht sehr einladend aus. Vielleicht entstanden deswegen auch diese Behauptungen von Monstern und ähnlichem. Anael war bisher einfach nichts der gleichen begegnet. Weshalb er diese Geschichten nicht ganz so ernst nahm. Es gab schlimmes auf dieser Welt. Das bestritt er gar nicht. Doch sich von Geschichten von etwas abhalten zu lassen, dass nur darauf wartete entdeckt zu werden, widersprach seiner angeborenen Neugierde. Eventuell spielte auch wieder seine Naivität mit hinein. Allerdings hatte er auch nicht das Bedürfnis diese Höhle aufzusuchen. Sonst wäre er vorhin wahrscheinlich dahin geflüchtet. Irgendwas sagte ihm einfach da sollte er nicht hinein gehen. Benennen konnte er dies nicht.
Viel wichtiger war nun die Informationen über das Dorf. Wobei er seinen Gönner wohl etwas überrascht hatte. Dies liess ihn schmunzeln. Laut dem Schwarzhaarigen war das Dorf nicht weit von hier. Genauere Ortsangaben wären zwar hilfreich aber wenigstens wusste Anael nun, dass es ein Dorf gab. //Bleibt nur zu hoffen, dass ich da nicht schon gesucht werde. Aber ich dürfte weit genug weg sein.//, hoffte er innerlich. Ebenfalls lauschte er den Worten des Anderen. Leise musste er kichern, als der Reisende davon sprach er solle lieber nichts gegen Fisch haben.
"Fisch ist okay. Mit Rosinen kann man mich jagen.", gestand er freundlich. Ihm wurde sogar leichter ums Herz. Weshalb er auch entspannte im Sand vor dem anderen saß. Mittlerweile hatte er auch aufgegessen. Langsam trockneten sogar seine Haare.
"Um ehrlich zu sein ist mir alles recht so lange es nicht noch mehr trockenes Brot ist.", ergänzte er aufrichtig. Langsam konnte er das wirklich nicht mehr sehen. Anael hatte eh nicht mehr so viel davon.

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Zuletzt von Anael am Do Nov 23, 2017 5:46 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 5:42 pm

Beinahe hätte Raziel 'Fisch mit Rosinen' verstanden. Dann hätte er den Blonden aber sofort für Verrückt erklärt...

"Aha", nahm er die Information dann zur Kenntnis.
Er betrachte kurz stumm den kleinen Beutel des Jungen, als der erzählte und auf Raziel gegenüber irgendwie doch den Eindruck erweckte, in der letzten Zeit quasi nur von Wasser und Brot gelebt zu haben.

// So viel zu der Sache mit dem vor kurzem gestohlenen Rucksack... //, entlarvte Raziel ihn in Gedanken. Verspürte aber auch nicht den unbedingten Drang, jetzt nachbohren zu müssen.

"Wie heißt du überhaupt?", wollte Raziel dann ganz offen und frei raus von seinem Gegenüber wissen.
Irgendwie passte es ihm da nicht so recht, ihn immer mit einem namenlosen 'Du' anzusprechen.
Das für den einen vom jeweils anderen keine Gefahr ausging, da waren die Beiden sich ja schon einig geworden.

Und im Moment schien sich auch niemand anderes in der Umgebung rumzutreiben, der ihnen Ärger machen wollte. Und ging es nach Raziel, konnte das auch gerne so bleiben.
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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 6:01 pm

Wirklich schlimm fand er es nicht von den Rosinen zu sprechen. Da er die wirklich schon immer hasste. So runzlig und eklig. Alleine das Gefühl im Mund war scheußlich und der Geschmack noch viel mehr. Einmal und nie weider. Ganz bestimmt aß er nie wieder freiwillig Rosinen. Der Gedanke alleine ließ ihn schauern. Nichts worüber er gerne nachdachte. Im Gegensatz zu Anael war sein gegenüber wohl nicht der gesprächigste. Da der nur mit einem Aha antwortete kam es fast so rüber als würde Anael stören. //Vielleicht sollte ich besser gehen.//, schoss es ihm deswegen durch den Kopf. Gerade als er beschloss aufzustehen um wirklich weg zu gehen wurde er nach seinem Namen gefragt. Augenblicklich blieb er sitzen. Erst etwas verblüfft blinzelte er den scheinbar Älteren an. Vom Aussehen her war der Schwarzhaarige definitiv älter als er selbst. //Ob ich ihm es einfach sagen soll? Aber ich weiss seinen Namen nicht. Vielleicht ist er doch ein Kopfgeldjäger? In dem Fall kann ich nur hoffen, dass er mich nicht zurück bringt. Vielleicht weiss er aber auch nicht, dass man mich wegen Diebstahl sucht.//, überlegte er. So richtig zu einem Schluss kam er nicht. Anael fand nur je länger er mit der Antwort zögerte desto unhöflicher wurde das gegenüber seines Gönners. Der hatte immerhin sogar seinen Proviant geteilt.
"Anael ist mein Name und ihrer?", stellte er auch gleich die Gegenfrage. Gleiches Recht für alle. Es wäre schon gut zu wissen wie der Reisende heißt. Zumindest blieb Anael erst einmal. Schließlich hätte man ihm nicht nach seinem Namen gefragt, wenn seine Anwesenheit unerwünscht wäre. Dementsprechend blieb er nun auch.
"Könntet ihr mir denn sagen in welcher Richtung das Dorf liegt. Ich brauch auf jeden Fall neue Kleidung und eben auch mehr Proviant.", gab er etwas verlegen zu. Wenigstens hatte er noch die Hose mit nehmen können. besser als die kurze braune in der er sonst rum lief. Vor allem Nachts. Ohne Decke wurde es auf dem Bode doch recht kalt. Wenn auch nicht so unangenehm als in der Zelle wo er vorher schlief. Nur das Zimmer des Herren bot eine gute Schlaf Möglichkeit. Wenn auch zu einem Preis, der ihm nicht gefiel.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 6:19 pm

// Anael?!?! Ein Seraph?!?! //, schoss es Raziel direkt durch den Kopf und er stutzte in diesem Moment etwas.
Dass er keinen Nachnamen nannte, sprach eventuell dafür.

Aber auch Raziel fand es ebenso unhöflich, sich im Gegenzug nicht auch vorzustellen.
"Raziel. Raziel Nosgoth", nannte er nun seinen Namen.

"Das Dorf liegt nicht weit weg von hier an der Küste", erklärte er nun und deutete in die entsprechende Richtung.
Aber irgendwie hatte Raziel das Gefühl, dass sich Anael etwas schwer damit tat, den Ort wirklich aufzusuchen.
"Kann es sein, dass du dabei trotz allem irgendwie Unbehagen hast, dorthin zu gehen?" hakte er dann wieder recht direkt, aber dennoch etwas unterkühlt nach.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 6:37 pm

Das der fehlende Nachname ihm negativ ausgelegt werden konnte kam ihm nicht in den Sinn. Er war eben einfach Anael. Entsprechend ehrlich antwortete er auch. Wenn auch etwas zögernd. Zum Glück erhielt er dann auch den namen des Anderen. Wobei ihm erst jetzt auffiel, das ein Nachname nützlich sein konnte. Sein Besitzer hatte auch einen gehabt. Wieso die Menschen so etwas benötigten war ihm unklar.
"Freut mich euch kennen zu lernen.", sagte er nun freundlich lächelnd. //Aber soll ich ihn jetzt mit Raziel oder Nosgoth ansprechen? Diese Nachnamen sind verwirrend!//, ging es ihm dabei durch den Kopf. Tatsächlich überlegte er nun wie es wohl passender wäre. Da sich der Reisende aber erst nur mit Raziel vorstellte würde Anael den Namen verwenden.
Anschließend wurde ihm sogar gezeigt in welcher Richtung das Dorf lag. Ebenso erhielt er die Info, dass es direkt an der Küste lag. Deswegen also das mit dem Fisch. Es war ein kleines Fischerdorf. Wenn er Glück hatte war es weit genug Abseits um keine Kopfgeldjäger zu beherbergen. Oder Ritter wären auch nicht gut. Leider durchschaute der Ältere ihn wohl. bei der Behauptung zuckte Anael auch etwas zusammen. Bevor er beruhigend lächelte und abwinkte.
"Ach was. Ich hab sicher kein Problem damit unter Menschen zu gehen. Allerhöchstens weil meine Klamotten so schlimm aussehen.", log er ausweichend. Was ihm gleich wieder einen Stich verpasste. Anael hasste Lügner und im Moment wurde er selber ein. Das war doch abartig. Weswegen sein Blick auch Richtung Sand ging. In dem Moment frischte der Wind wieder auf. Dadurch verdeckten seine blonden Haare die traurigen blauen Augen. //Muss ich denn wirklich lügen? Aber ich will nicht zurück. Dann bleibt mir nichts anderes übrig oder?//, überlegte er. Wenn das so weiterging wird er noch sich selbst verabscheuen. Leise seufzte er bevor er dann wieder freundlich zu Raziel sah.
"Wo ist denn ihr Ziel? Habt ihr noch einen weiten weg vor euch?", fragte er nun neugierig nach. Wodurch tatsächlich etwas von seiner Wärme zu spüren war. Trotz allem war Anael ein warmherziger Seraph, dem man oft schnell vertrauen schenkte.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 6:51 pm

Raziel nickte und zeigte so etwas wie ein Lächeln, als Anael sagte, es freute ihn, die Bekanntschaft zu machen.

So richtig überzeugte ihn die Aussage des Jungen nicht. Und das er den Blick so senkte, sprach auch in gewisser Weise für sich. Jeglichen weiteren Versuch, aus der Körpersprache von Anael zu lesen, machte der Wind zu nichte, der ihm die Haare wieder schön emsig ins Gesicht wehte.
Als die Böe abgeflaut war, musste sich Raziel also erst einmal wieder den Durchblick verschaffen.

"Dieser Ort war eigentlich mein Ziel", erläuterte er nun ruhig.
"Es wird so regelmäßig davon gesprochen, dass ich ihn mir einfach mal ansehen musste. Überprüfen, ob da wirklich was dran ist, wenn du es so willst."
Er machte nun eine kurz Denkpause.
"Wenn du eher allgemein fragst... Ich habe kein festes Ziel. Ich reise umher, verweile mal hier, mal da. An einem Ort verweile ich mal etwas länger, an einem anderen nur sehr kurz."

Als er das aussprach, hatte er etwas durchaus philosophisches an sich. Aber es war nun mal die Wahrheit. Er hatte alles hinter sich gelassen und das Umherreisen half ihm, sich selbst ein Bild von der Welt zu machen und sich über einige Dinge so seine eigene Meinung zu bilden.

In diesem Moment fiel ihm wieder ein, dass er sich schon einige Zeit nicht mehr bei seinen Geschwistern gemeldet hatte.
"Ich sollte ihnen doch mal wieder schreiben", sprach er seine Gedanken in dem Moment murmelnd aus.
Das er nicht allein war, vergaß er dabei für den Augenblick komplett. Er hoffte nur, dass es Kain und Katharina gut ging. Und er war froh, dass sie sich mittlerweile doch ziemlich vom Dasein in der Armee und Verwaltungsschicht gelöst hatten.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 7:13 pm

Natürlich musste auch Anael sich die Haare aus dem Gesicht streichen. Der Wind hier war ab und an wirklich nervig. Andererseits tat die frische Luft auch ziemlich gut. Besonders mit dem Geruch des Meeres. Anscheinend hatte Raziel auch Anaels Ausrede soweit geschluckt. Fürs erste musste Anael eben lügen. Ohne diese Vorsichtsmaßnahme riskierte er erneut bei diesem Kerl zu landen. Immerhin würde das Tattoo auch nie verschwinden. Selbst wenn er es wie jetzt mit dem beigen Hemd verbergen konnte. Interessiert hörte er lieber Raziel zu, der diesen Ort anvisiert hatte. Dies ließ Anael etwas fragend drein schauen. Nur wegen Gerüchten kam der Ältere her?
"Aber Monster, Räuber, Schatzsucher gibt es doch überall. So besonders klingt das nicht.", warf er ein. Die genauen Legenden kannte er auch nicht. Sondern nur Raziels oberflächliche Geschichte über diesen Ort. Demnach klang es wie jeder andere Ort auch. //Komischer Kauz.//, dachte er sich dabei. Dann erfuhr er mehr über den Reisenden. Denn dieser Ort war nicht das endgültige Ziel. Raziel ging dahin wo der Wind ihn hin trieb. Also genau das, war Ariel und er früher wollten. Als Kinder bevor Ariel verboten wurde die Stadt zu verlassen. //Er erforscht die Welt. Sieht sie mit eigenen Augen. Das wollten wir auch immer. es gibt also auch andere die sich so etwas wünschen und es sogar leben.//, schoss es ihm durch den Kopf. Augenblicklich strahlte er richtig. Seine Augen funkelten vor Neugierde und ein breites herzlich warmes Lächeln zierte seine schmalen Lippen.
"Wo warst du denn schon alles? Was hast du erlebt? Gibt es coole oder lustige Geschichten, die du mir erzählen kannst?", fragte er euphorisch nach. Er bemerkte nicht einmal plötzlich zu dutzen. Viel zu sehr wollte er mehr hören. Über die Reisen und Abenteuer des Raziels. Erst jetzt viel ihm auch auf, dass dies eher ein Name der Seraph war. Bloß woher kam dann dieser Nachname? Vielleicht hatte er einen Artgenossen vor sich? Doch so wirkte der Reisende gar nicht. So schnell wie diese Zweifel kamen waren sie von der Neugierde vertrieben. Auffordernd sah er Raziel an. Jetzt wollte er ganz viele Geschichten hören. Obwohl Raziel selbst etwas in Gedanken zu sein schien. Der wollte sogar irgendwem schreiben. Vermutlich der Familie oder der Freundin. So etwas ging Anael nichts an. Weshalb er da nicht nachfragte. Immerhin hatte er noch eine andere offene Frage deren Antwort zu hören ihm auf der Seele brannte. Er musste einfach ein paar spannende Geschichten hören. Hoffentlich war Raziel so nett ihm welche zu erzählen.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 10:52 pm

Raziel musste kurz den Kopf schütteln, als er angesprochen wurde, um mit dem Kopf wieder in der Realität anzukommen.

Etwas verdutzt sah er nun Anael an, denn der strahlte grade mit der Sonne um die Wette.
Erst im nächsten Moment realisierte er die Frage. Und bemerkte, in was für eine schwierige Lage er sich gerade bugsiert hatte. Wenn er sich als Dämon verriet, dann wusste er nicht, was passieren würde. Da musste er vorsichtig sein.

Für einen Moment blickte er nachdenkend zum Horizont.
"Ich war schon hier und dort und nirgendwo", erklärte er zu Beginn.
"Allerdings nicht da oben", schränkte er ein und streckte den Zeigefinger gen Himmel. Damit sollte eigentlich klar, welches Reich er meinte.
Obwohl gerade das ihn doch ziemlich interessierte. In Kokytos wurde so viel über die Seraphim erzählt, das meiste natürlich nicht positiv, dass es für Raziel eine ziemliche Motivation, doch mal einen Blick in ihre Reich werfen zu wollen.

"Ich bin die letzten Jahrzehnte so viel unterwegs gewesen, ich könnte Tage und Nächte mit den Berichten füllen", merkte er dann an, und musste erkennen, dass er sich doch glatt jetzt schon fast verplappert hatte.
"Zuletzt war ich in Aithir unterwegs, in der Heimat des Drachenvolks. Weitab von der großen Zivilisation. Eine beeindruckende Landschaft, die aber auch nicht einfach zu bereisen ist. Sie liegt nunmal ziemlich abgeschieden und das meiste davon ist Gebirge. Und so etwas wie Straßen oder breite Wege sucht man dort vergebens", versuchte er Anael nahe zu bringen, wie es dort so war und wie es auf einen so wirkte.
"Und das Drachenvolk scheint sehr im Einklang mit der Natur zu leben, weswegen sie dort noch recht unberührt und wild ist. Und gerade die Wasserfälle sind meistens malerisch und einfach nur beeindruckend.", führte er nun weiter aus.
"Aber das Drachenvolk lebt mehr als nur zurückgezogen. Wenn sie nicht gefunden werden wollen, dann findet man sie nicht, auch wenn man keine bösen Absichten hat. Aber bei den Besonderheiten, die sie an sich haben, ist das auch nachzuvollziehen. Gerade die Menschen haben ja so eine gewisse Sensationsneugier und Ausstellungswut. Alles, was besonders und selten und spektakulär ist, möchten sie einfangen und irgendwie ausstellen, merkte man beim letzten Satz ziemlich deutlich, was Raziel von diesem Wesenszug hielt.
Dementsprechend konnte er verstehen, warum sich das Drachenvolk so verhielt.
"Ich hab nur zwei von ihnen durch Zufall mitten in der Wildnis getroffen. Ein friedliches und freundliches Volk, wenn auch etwas misstrauisch, wenn sie Fremde in ihrer Heimat antreffen. Immerhin ist es auch nicht ganz einfach, dorthin zu gelangen."

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 11:17 pm

Was er wohl für Geschichten hören wird? Vielleicht über ein kleines Dorf in den Bergen? kämpfe gegen Monster? Streit mit Kopfgeldjägern? Malerische Orte? Fremde Wesen von denen noch niemand was gehört hatte? Die Neugierde schien ihn beinahe aufzuzerren während er darauf wartete, dass Raziel endlich anfing zu erzählen. Für Anael fühlte es sich wie eine Ewigkeit an bis es los ging. Während der ganzen Zeit hörte er auch nicht auf zu strahlen. Am Anfang fing Raziel belanglos an mit einer Info, die Anael nicht viel weiter brachte. Gerade weil der Reisende schon an so vielen Orten war wollte Anael ja mehr wissen. Doch bei der Geste legte der Seraph den Kopf leicht schief. Fragend blickte er nun eher drein. Tatsächlich wusste er damit erst nichts anzufangen. Ihm fiel es erst auf, als Raziel meinte in den letzten Jahrzehnten wäre er viel gereist. //Ach er meinte Simurgh. Wenn er aber schon Jahrzehnte reiste waren das doch mindesten 20 oder eher 30? Bestimmt hat er als Teenager angefangen. Also ist er schon fast 50?//, überlegte er nun. Für einen Menschen war das sicher ziemlich alt. Anael wurde aus seinen Gedankengang gerissen, als er endlich eine Geschichte hörte. Sogar übers Drachenvolk. Weshalb er dem Reisenden beinahe an den Lippen klebte um auch ja kein Wort zu überhören. Staunend hörte er zu. Rückte sogar etwas näher auf dem Sandboden. Die Beschreibung der Umgebung war herrlich. Beinahe konnte er sich dorthin versetzen mit seiner Fantasie. In den Bergen vor einem malerischen Wasserfall machte er Pause vom langen beschwerlichen Gebirgspass über den er gelaufen wäre. Diese Vorstellung war so lebensecht. Das nur durch diese detaillieren Beschreibungen der Umgebung. Schließlich dann die Beschreibung des Volkes selbst. Wenn auch nur ihre Art. Er hörte leider keine Geschichte über ein Gespräch oder so etwas. So war es recht allgemein und dennoch glaubte Anael jedes Wort. Wie gerne wäre er dabei gewesen. Vielleicht hätte er mit den Drachenvolk sprechen können. Eventuell wären sie sogar Freunde geworden. Hätten zusammen gegessen und wären durchs Gebirge geflogen. Bei dem Gedanken wandte er kurz den Blick ab. //Stimmt ja, fliegen kann ich nicht mehr.//, schoss es ihm durch den Kopf. Zum Glück lenkte Raziel ihn hervorragend ab. Denn was dieser nun über die Menschen sagte ließ Anael staunen. So etwas würde doch kein Mensch sagen. Auf keinen Fall. //Aber wenn er kein Mensch ist. Was ist er denn dann? Vom Drachenvolk ist er bestimmt nicht. Etwa ein Shapeshifter? Oder doch ein anderer Seraph. Immerhin hat er einen typischen Namen für einen Seraph. Andererseits sagte er, er wäre nie in Simurgh gewesen.//, überlegte er jetzt doch ziemlich angestrengt. Bevor er nachfragen konnte wurde ihm von einer Begegnung mit dem Drachenvolk erzählt. Sofort war er wieder hellhörig.
"Und was haben sie gesagt? haben sie dich verscheucht? Oder konntet ihr einfach reden? Erzähl bitte.", flehte er am Ende. Darüber wollte er mehr wissen. Viel mehr als über die Identität seines Gegenübers. Da er kein Mensch war könnte Raziel ihm sehr gefährlich werden. Bloß dachte Anael daran überhaupt nicht. Viel zu neugierig war er nun darauf wie die Geschichte weiter ging. Eventuell erheilt er dann auch weitere Hinweise. So entging ihm aber auch, dass das Wasser anstieg und mittlerweile fast bis zu ihnen reichte.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Do Nov 23, 2017 11:39 pm

Raziel schüttelte den Kopf.
"Nein, sie haben mich nicht verscheucht", antwortete er.
"Sie waren anfangs sehr skeptisch, doch als sie sicher waren, dass ich ihnen nichts böses wollte, sind wir doch ins Gespräch bekommen. Sie haben mir viel darüber erzählt, wie die Natur mit ihren Göttern und so in Verbindung steht. Deswegen hab ich ja auch gesagt, dass sie der Natur sehr verbunden sind. In den Bergen und Tälern haben sie so einige heilige Orte, die sie gegebenfalls vor Eindringlingen beschützen und die sie teilweise auch hegen und pflegen", berichtete er weiter über diese Begegnung.
"Aber ansonsten sind sie sehr freundlich und lieben den Frieden. Weswegen sie sich auch bestmöglich aus den ganzen Konflikten raushalten. Es sei denn, es lässt sich absolut nicht vermeiden. Und da ihre Heimat doch etwas unwirtlich ist, gibt es laut ihren Erzählungen auch so einige ihrer Art, die außerhalb ihre Heimat ihren Lebensunterhalt bestreiten, um den eher ärmlichen Bedingungen in den Berge zu entgehen."
Vor seinem inneren Augen liefen in diesem Moment die Bilder dieses Abends am Lagerfeuer ab.
Es waren angenehme Erinnerungen, da die Beiden vom Drachenvolk doch eine angenehme Gesellschaft gewesen waren.
Manchmal wünschte Raziel sich zumindest etwas von dieser Bodenständigkeit und Friedlichkeit auch bei den anderen Völkern. Aber das würde wohl eher ein Wunschtraum bleiben.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Fr Nov 24, 2017 12:06 am

Schon ging die Erzählung weiter. Anael hörte einfach begeistert zu. Mit Mühe verbarg er dabei den glänzenden Schein, der ihn enttarnen würde. Dennoch strahlte er mit jedem Wort das er hörte mehr. Zwar sagt man den Seraph nach zu stolz zu sein um mit anderen zusammen zu arbeiten. Aber das konnte Anael nicht nach vollziehen. Natürlich würde er niemals sein Volk verraten. Doch wenn sich alle Völker verstehen und zusammen arbeiten würden, wäre Reseph keine Gefahr mehr. Zumindest sah er das so. Vielleicht war auch das zu naiv. Jetzt lauschte er erst einmal dieser schönen Geschichte. So viele Infos hatte er noch nie über das Drachenvolk erhalten. Ob er auch mal die Chance hatte so etwas zu erleben? Einfach mal friedlich mit jemanden aus einer anderen Kultur zusammen sitzen, die Natur genießen und neues zu lernen. Für Anael klang das toll. Doch jetzt merkte er wie seine Hose wieder nass wurde. Erstaunt sah er zum Ufer. Oder besser zum Wasser. Natürlich stand er gleich auf.
"Wir sollten vielleicht mehr zum Ende der Bucht. Sonst werden wir durch die Flut ganz nass.", schlug er vor. Dabei sah er auch dankbar zu dem Reisenden. Immerhin hätte dieser ihm nichts erzählen müssen. Das er es dennoch nur ihm zu liebe tat sprach sehr für Raziel.
"Die Geschichte war toll. Hast du denn noch Kontakt zu den beiden?", fragte er als nächste. Vielleicht waren die drei dann freunde geworden. Er selbst hatte in seinem leben nur wenig Freunde. Diejenigen, die er hatte starben oder verschwanden. Wie dieser eine Sklave, der einem anderen Herren gehörte. Mit dem hatte sich Anael gut verstanden. Auch die jüngeren Sklaven waren nett gewesen. Echte Freundschaft sah aber sicher anders aus. Ebenfalls machte sich Anael über Raziel Gedanken. Was der wirklich war interessierte den neugierigen Seraph. Einiges hatte er bereits ausgeschlossen.

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Fr Nov 24, 2017 12:22 am

Auch Raziel bemerkte, dass die Flut nun kam, stand auf und schulterte nun seinen Rucksack, ehe er das Schwert wieder gekonnt zwischen den Riemen durchfädelte.
"Ja, das wäre keine schlechte Idee", sagte er mit Blick aufs Meer.
Er schickte sich dann an, zügigen Schrittes weiter das Ufer hinauf zu gehen.
"Nein, ich habe keinen Kontakt zu den Beiden", antwortete er auf Anaels Frage.
"Ich reise halt umher, treffe hier und da Leute, aber die meisten treffe ich dann nicht wieder."
Das klang wahrscheinlich ziemlich hart, aber es war einfach die Wahrheit.
Zum Glück stieg das Wasser nicht so schnell, sodass sie jetzt rennen mussten.
"Du scheinst dich sehr für das Thema reisen zu interessieren", merkte Raziel an, als sie den höher gelegenen Bereich des Ufers erreichten.
Aber es hatte für ihn den Anschein, als wenn es für Anael irgendwas gab, dass ihn daran hinderte, diesem Interesse so richtig nachzugehen. Und das verwunderte ihn etwas.
Was es damit wohl auf sich hatte?

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BeitragThema: Re: Die Oenryu-Bucht   Fr Nov 24, 2017 12:37 am

Nun stand auch Raziel auf. dabei schulterte er ziemlich elegant den Rucksack. Selbst das Schwert fädelte er gekonnt ein. Eindeutig machte der dies sehr oft. Anael hoffte nur, dass er selbst durch die lange Zeit bei jenem Mann nicht verlernt hatte mit Waffen um zugehen. Denn sonst konnte er nie seine ursprüngliche Aufgabe wieder aufnehmen, sollte er es je nach Hause schaffen. jedenfalls gingen sie nun etwas höher. Zwar war der Boden immer noch sandig. Aber die flut sollte weit genug weg sein. Trotzdem sah Anael Richtung Meer. Wodurch der leichte Wind ganz entspannt mit seinen mittellangen blonden Haaren spielte. Natürlich hörte er trotzdem zu. Wenn man also viel reiste hielt man wenig Kontakt? irgendwie klang das einsam. //Selbst wenn man immer am selbem Ort lebt heißt es nicht, dass man viele Freunde hat. Ach Ariel, ich wünschte du könntest das hier sehen. Dieser Ausblick hätte dir sehr gefallen. Kannst du es von irgendwo sehen? Du lebst doch noch oder?//, dachte er sich. Wie die Wellen sich den Sand hoch kämpften, das Rauschen vom Wind zu ihm getragen wurde und die Sonne sich in dem Wasser spiegelte. Dieser Anblick machte Anael irgendwie traurig. Warum bloß machte ihn dieser schöne Anblick traurig?
"Ja, früher, als Kind, wollten mein Bruder und ich immer zusammen reisen. Aber dann durfte er unsere Heimatstadt nicht verlassen. Er sollte lieber lernen. Unser gemeinsame Traum endete. An dem Tag wo er sich heraus schlich verschwand er und unser Vater starb. Seit dem hatte ich keine Möglichkeit zu reisen bis vor kurzem.", erzählte er ehrlich. Dieser Anblick sorgte dafür, dass er ganz gedankenverloren antwortete. Den Blick wendete er nicht vom Meer ab. So wirkten seine blauen Augen fast selbst wie eine Reflektion des tiefen blauen Meeres.
"Bist du auf deinen Reisen denn niemals einsam Raziel? vorhin sagtest du etwas davon jemanden schreiben zu müssen. Also gibt es jemanden, der dir wichtig ist. Warum reist ihr nicht zusammen?", fragte er ruhig nach. Als wäre er gar nicht hier. Sondern irgendwo weit da draußen.

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