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 Das Fischer-Dreieck

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Kayrash-chan
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BeitragThema: Das Fischer-Dreieck   So Okt 15, 2017 3:07 pm

Nö, nicht das Bermuda-Dreieck, das Fischer-Dreieck! Hier befindet sich, mitten auf dem Meer, ein allseits bekannter und beliebter Fischerplatz. Oft leider Gottes aber auch Piratenschiffe - man hat hier das volle Seemanserlebnis. Zu Zeiten des Krieges findet man hier aber eher Wracks, Geisterschiffe und Kriegsschiffe, die sich gegenseitig abschießen.
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Shaïtan
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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Mo Nov 27, 2017 9:51 pm


"Shaitan, bist du dir sicher, dass das so eine gute Idee ist? Du eigentlich Kopfgeldjäger und kein Bauernauftrags-jäger. Willst du noch mehr auffallen? Hat dir das im Zirkus nicht gereicht?" Shaitan und ihr Centurio hatten nach einem kleinen Fußmarsch durch Collbrande endlich das Meer erreicht. Sie hatte einen Nebenjob angenommen, da sie knapp bei Kasse und sehr hungrig war. Nun ja, eigentlich machte sie diesen Auftrag nur, weil es neben dem Geld noch zusätzlich eine Mahlzeit gab. Nach ihrem Treffen mit Shia und dem ehrenhaften Shroud im Wald, hatten sie tatsächlich Collbrande erreicht und den Zirkus besucht. Tja, da war Shaitan eben nicht ganz unauffällig. "Da ist doch nichts dabei, Inigo! Das ist ganz einfach. Wir verhauen diese Ganoven, greifen Essen ab und bekommen eine Bezahlung!" Sie klang wirklich hellauf begeistert, was sie jedoch bei ihren eigenen Ideen immer war. Völlig unbegeistert schwebte der Centurio neben ihrem Kopf und betrachtete mit müdem Blick das Schiff vor ihnen. "Sicher, das wird bestimmt genau so toll wie bei deinem ersten Kopfgeldauftrag, den du angenommen hast. Da ist dir auch erst am Ziel aufgefallen, dass du eigentlich gar keine Jägerin bist und dein Kopfgeld nicht versiegeln kannst", sagte er ihr leise, doch sie hatte bereits nicht mehr zugehört.

Viel zu beeindruckt war sie vom großen, weiten Ozean. Ihre Eltern hatten ihr oft davon erzählt - es gab jedoch manchmal Meinungsverschiedenheiten darüber. Beide kannten als Generäle den Ozean der Erdbewohner, jedoch behauptete ihr Vater immer, die Flüsse und Seen seien in Kokytos am schönsten. Ihre Mutter aber war für jene, die in Simurgh flossen. Sie hatte es sich immer nur vorstellen können, aber jetzt stand sie tatsächlich vor einem Meer. Aber ohne sie. Ohne ihren kleinen Bruder, der es sich ebenfalls immer wünschte, die weiten des Weltmeeres sehen zu können. Der "Fischers Fritz" lies nicht lange auf sich warten. "Tja, jetzt ist es wohl zu spät einen Rückzieher zu machen, was Inigo?", grinste sie ihren Partner an. "Mhhhh", grummelte dieser nur und setzte sich fluchend auf ihre Schulter. "Der wird sich bestimmt freuen, eine einfache Frau zu sehen. Ich frage mich ja, wie wir uns herausreden wollen, wenn du die Diebe nach allen Regeln der Kunst vermöbelst. Machst du heimlich Kraftraining? Wenn ja, wo sind deine Muskeln?" Shaitan verstand nicht ganz, worauf ihr Partner da hinaus wollte. "Das sind alles Fangfragen, die dir wahrscheinlich später gestellt werden, also überlege dir ja gute Antworten." Die Dämonen war jedoch schon wieder abgelenkt von etwas anderem. Interessiert und mit hungrigen Augen betrachtete sie diese hässlichen, fliegenden Fische. Sie flogen tatsächlich durch die Luft und sahen aus wie ein in die Länge gezogener Anglerfisch. Da ihr Auge wieder größer als der Hunger war, griff sie kurzer Hand in die Luft und fing tatsächlich mit einem einzigen Handgriff eines dieser Dinger.
Während es sich in ihrem Griff windete und ein gar schreckliches Geräusch losließ, verzog Shaitan den Mund. "Sieht nicht so lecker aus...", murmelte sie angewidert und enttäuscht, ehe sie das Tier wieder losließ.

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Mo Nov 27, 2017 10:16 pm

Wie lang ist's her, seit Shroud den Duft der salzigen Meeresluft einatmen durfte? Zu lang, ja, zu lang. Fast wurde er ein wenig wehmütig, vor allem als er an seine vergangene Zeit als ehrenvoller Ritter dachte. Wie fröhlich ihn die Leute in den Dörfern, auch hier, immer begrüßt hatten. All die Blumen, die ihm zugeworfen wurden - all dies war nicht mehr. Die Leiden des jungen Shroud waren gerade jedoch weniger wichtig als sein Auftrag. Nach vielen, zähen Kopfgeldern brauchte er etwas, dass weniger Nervenaufreibend und Turbulent war, aber dennoch Geld einbringend. So zog es ihn so einem Nebenjob eines Bürgerlichen, halt, das war er ja nun selbst auch. Wenn nicht sogar etwas noch niedrigeren Standes. Schwer seufzend zog er also seinen Seesack und eine riesigen Axt hinter sich her, während Ulmo stramm neben ihm herging. Der Besuch im Zirkus war tatsächlich erfrischend gewesen, er verstand allmählich, was seine kleine Schwester daran so großartig fand. Auch Lady Faye schien es gefallen zu haben - sie selbst hatte sogar ein gar aufregendes Kunststück vorgeführt. Sie war wirklich talentiert, wie der ehemalige Ritter fand. Er hoffte, bald wieder auf sie zu treffen - immerhin musste er sie unbedingt noch fragen, warum sie denn nun Kopfgeldjägerin war. Warum jemand wie sie es auf diesen Job abgesehen hatte - es ging über seine Vorstellungskraft hinaus.

"Hättest du dir nicht einen Auftrag auf dem Land aussuchen können? Du weißt, dass mir das besser liegt als eine hölzerne Schaukel mitten im Nichts des Weltmeeres." Aufmerksam lauschte Shroud seinem ehrenwerten Partner, der sichtlich unzufrieden mit der Situation gewesen zu sein schien. "So halte ein, mein lieber Centurio. Wir haben solche Aufträge nicht oft! Sieh es als eine Ablenkung, etwas frisches!", sprach der Jäger mit stolz geschwellter Brust. "Wenn ich etwas frisches will, dann gehe ich morgens zum Bäcker und hol mir ein frisch gebackenes Brot. Dafür muss ich nicht auf das Meer hinaus." Nein, diesmal konnte man es Ulmo wirklich nicht recht machen. "Gibt es denn etwas, mit dem ich dein Gemüt für diese Fischer-Reise milde stimmen kann?" Ulmo überlegte. Es war erst gestern Abend, dass Shroud diesen Auftrag von Fischers Fritz angenommen hatte. Neben dem Geld konnte er einem armen Mann helfen, der von Unholden heimgesucht wurde. Ulmo wollte gerade sagen, was Shroud im Gutes tun könnte, doch da sah er bereits seinen starren Blick. Oh je. Er musste gar nicht lange überlegen und bewegte seinen Blick in die Richtung, in die auch sein Partner schaute. Da war schon wieder diese Frau mit dem Centurio namens Inigo vom letzten Mal. Für Shroud war es ein gar glücklicher Zufall! "Lady Faye!", rief er behellt aus, ehe er stockte. Er beobachtete mit gar riesigem Staunen, wie sie mit der bloßen Hand einen Fluglerfisch fing. Doch sie schien tierlieb zu sein und hatte ihn wieder frei gelassen. "Es ist mir eine Freude, Euch wieder zu sehen", sprach er mit einer Verbeugung. "Was führt Euch an diesen Ort?"

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Mo Nov 27, 2017 10:46 pm


"Sei nicht so verfressen!", schimpfte Inigo. Diese Frau war wirklich unmöglich! Jetzt fing sie schon an, fliegende Tiere mit den bloßen Händen zu fangen! Wirklich, was würde sie nur ohne ihn machen? Sie wäre garantiert schon längst aufgeflogen. Mit Argwohn betrachtete der Centurio seine Partnerin, wäre da nicht schon wieder der nächste Sturm angerast. Eigentlich hätte alles ruhig verlaufen können, wenn dieser Fischer sie endlich auf seine Seebaracke geholt hätte - aber nein, es musste natürlich wieder ganz anders kommen, als Inigo es geplant hatte. Es war immer so, wenn man mit der Dämonin unterwegs war. Ob diese überdrehte Art wohl von ihrer Mischlingsabstammung kam? Oder rührte sie daher, weil sie eigentlich noch viel zu jung war? Nun, eins von beidem wird es wohl sein. Aber das war nun nicht länger wichtig, denn der Baron von Schmalzstetten, wie Inigo ihn gedanklich nannte, kam angelaufen. Shaitan hatte sich nach ihrem Meisterfang zu der Stimme, die nach ihr gerufen hatte, umgedreht. Es war dieser nette junge Mann aus dem Wald, der ihr Essen angeboten hatte. Leider hatten sie an jenem Tag sein Pferd nicht wieder in seinen Besitz bringen können. Es war tatsächlich seines gewesen, jedoch schien Shrouds Gesicht schlechte Erinnerungen hervorgerufen zu haben, denn das Pferd wieherte Laut auf und rannte "kreischend", wie Shaitan es nannte, davon. "Guten Tag", sprach sie lächelnd und vollzog ebenfalls diese "Verbeugung". Das war ihr zwar immer noch nicht ganz geläufig, aber man lernte ja nie aus. Vor allem sie. Inigo hingegen hatte nur ein nicken für Shroud übrig - Ulmo jedoch begrüßte er anständig. "Ich gehe heute Herrn Fischers Fritz zur Hand. Er wird wohl von Dieben heimgesucht, oder so ähnlich. Inigo meinte, da er immer auf See bestohlen wird, könnten es Piraten sein", erzählte sie gutgelaunt, da sie sich wirklich bereits auf den Auftrag freute. "Was macht Ihr hier? Habt Ihr etwa auch einen Auftrag?", fragte sie, als wäre ihr ein Geistesblitz gekommen. Sie war richtig stolz auf sich selbst - mittlerweile war sie dank Shia schon viel besser darin geworden, Gespräche zu führen. Vor Inigo und ihr war sie eher wortkarg und wusste nicht, was sie sagen oder tun sollte. Nun war auch endlich Fischers Fritz bereit, sie in sein Schiffchen zu winken. Da fielen ihr und Inigo jedoch auf, dass er nicht nur ihr zurief, sondern auch Shroud. Überrascht drehte die Dämonin sich zu dem riesigen Mann. "... Bist du auch wegen diesem Auftrag hier?" Für Inigo lag es auf der Hand, also schnalzte er genervt mit der Zunge. Das hatte ja gerade noch gefehlt. Das bedeutete nicht nur weniger Geld, sondern auch weniger Essen für die Dämonen-Engel-Hybridin. Und dies wieder rum bedeutete, dass Shaitan die ganze Zeit herumquengeln würde, weil sie hungrig war. Das tat sie zwar so auch schon immer, aber wenn sie richtig hungrig war, dann empfand Inigo es als unerträglich. Hoffentlich würde dieser Auftrag schnell vorbei gehen. Je weniger sie auf der weiten See bleiben mussten, desto besser.

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Di Nov 28, 2017 6:03 pm

[out: Danke an Shaitan, für den Bayrisch-Astraios-Dialekt xD]

Shroud traute einmal mehr einem seiner Sinne nicht. Diesmal waren es nicht seine Augen, die das Kennzeichen der Kopfgeldjäger bei Lady Faye sahen sondern das, was sie gesagt hatte – eben das, was er mit seinen eigenen Ohren hatte hören müssen. Sie nahm es ebenfalls auf sich, auf hohe See zu stechen um einem Fischer zu helfen?! Und es könnten schließlich auch Piraten sein, die den Fischer ständig bestohlen hatten. Hatte sie den keine Angst? Nun gut, da sie wohl eine Kopfgeldjägerin zu sein schien, musste sie bereits schlimmeres durchgemacht haben, als das. Aber dennoch! Welch ein Schicksal..., dachte sich Shroud. Wenn sie nun auch schon solche Jobs benötigte, um sich ihr Überleben sichern zu können, hatte sie bestimmt auch eine Familie zu versorgen, so wie er. Jedenfalls vermutete er das einfach mal, denn Shroud bezog sich bei einem weiblichen Umfeld meist nur auf Vermutungen. Es kam schlussendlich so, wie es kommen musste: Ja, sie waren beide für diesen Auftrag hier. „Lady Faye, ich bin untröstlich. Es scheint, als hätte uns der Lehnsherr beide auserkoren“, sprach er dabei zunächst entschuldigend und Ulmo rollte mit den Augen. Für was musste dieser Muskelbaum sich schon entschuldigen? Richtig, nichts. Wenn, dann war dieser 01815-Fischer schuld, der anscheinend nicht zählen konnte. „Ihr könnt euch jedoch entspannen, Lady Faye. Gemeinsam werden wir diesen Auftrag sicherlich schnell erledigt haben.“ Ulmo blickte zwischen den Parteien hin und her. „Nun ja, vielleicht können wir mit Hilfe Lady Faye ja einen höhere Entlohnung herausschlagen. Immerhin hat sie die Waffen einer Frau“, sagte Ulmo trocken und Shroud wäre beinahe vom Glauben abgefallen.

Mein werter Freund! Ich bitte dich, deine Zunge zu zügeln! Oder was entlockt ihr derartige Worte?“ Ulmo zuckte nur mit den Schultern. „Vermutlich mein Snack, den du mir noch nicht gekauft hast, aber kaufen wolltest“, meinte der Centurio. Viel Zeit zum Reden blieb jedoch nicht, denn der Fischers Fritz hatte sie beide aufs Schiff gebeten. Es war sowieso sonderbar, was er da oben so lange gemacht hatte. „Es ist mir eine Ehre, Eure Bekanntschaft zu machen, werter Fischers Fritz.“ Der ehemalige Ritter verbeugte sich ehrvoll, denn jeder Mensch hatte es verdient, mit Ehre behandelt zu werden, egal welchen Beruf er hatte. „Wie Ihr sehen könnt, sind Eure Beschützer beide hier. Erklärt uns doch bitte die genauen Geschehnisse, die die Unholde verursachen.“ Das ungleiche Gespann stand schließlich beim Fahnenmast und wartete gespannt die Arbeitsanweisungen ab. „Ja I tu ebn fisch'n und dann komma imma solche Galgenschwengel, die ma alls' wieda wegnehma! I muss jo a vong irgendwas lem' ney?“, sprach der schlacksige, ältere Herr. Tatsächlich sah er nicht so aus, als könne er sich großartig verteidigen. Er sprach zudem in einem starken, Meerdorf-üblichen Akzent. Eben, wie ein typischer Fischer. „Zwoa Schädljäga komma da grad recht! I woas zwa ned, was du konnst“, sagte er und zeigte dabei auf Lady Faye, „-aber wennst scho a Schädljäga bist, dann werst scho was kenna.“ Schulterzuckend gab er schließlich bekannt, dass sie nun in See stechen würden.

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Di Nov 28, 2017 6:27 pm

[out: sehr gerne ;D wenn ich nichts kann, aber mein bayrisch-Dialekt ist on fleek xD]

Das ist nicht schlimm. Wie Ihr schon sagt, werden wir ihn gemeinsam sicher schneller erledigen.“ Shaitan blieb ruhig, immerhin blieb ihr ja jetzt auch nichts anderes übrig. „Also ich gebe Ulmo recht. Faye, bemüh dich und schlag uns eine höhere Belohung raus. Das ist von Vorteil für beide Seiten“, stimmte Inigo seiner Partnerin zu. Diese jedoch verstand nicht ganz, was mit „den Waffen einer Frau“ gemeint war. Sollte sie ihm mit einer Frauenwaffe bedrohen? Wenn ja, wie sahen diese aus? Inigo bereute seinen Satz sofort wieder – natürlich interpretierte Shaitan etwas völlig anderes in diese Aussage hinein. Am Ende griff sie den armen Fischers Fritz noch mit ihren blutrünstigen Krallen an mit der Bitte, ihnen doch zusammen mehr als den 1.800 Slyvon auszubezahlen. Und natürlich, ihnen mehr vom gedörrten Fisch zu geben. „Ich werde es versuchen“, sagte sie schließlich an Ulmo gewandt, mit einem Daumen nach oben. „Fischers Fritz sieht ganz nett aus, vielleicht haben wir ja Glück“, meinte die Dämonin in ihrer vollen Naivität und lächelte, ehe sie über das Brett, welches in das Schiff führte, lief. Sie war noch nie auf einem Schiff gewesen – das war schon etwas anderes, einfach so mitten auf dem Wasser „stehen“ zu können, mit einer Art Holzschale. Sie sah sich ein wenig um, bevor der Fischer aus seinem Krähennest stieg. „So schlimm ist es gar nicht wie du gesagt hast, Inigo! Das ist doch schön, wir haben endlich einmal Abwechslung.“ Der Centurio klang leider nicht so begeistert. „Ja, was gibt es denn bloß schöneres, als stundenlang in einer hölzernen Seegurke herum zu fallen, weil sie sich hin- und her wiegt wie die Waage der Justitia.“ Sarkastisch wie eh und je verzog sich der Centurio in Shaitans Beutel und hoffte, dass diese Fahrt genau so schnell zu Ende gebracht werden würde, wie sie angefangen hatte.

Seid Ihr schon einmal mit einem Schiff gereist? Das ist zum ersten Mal für mich“, sagte sie zu Shroud, während sie das glitzernde Wasser unter dem Schiff bewunderte. Da kam jedoch auch schon der Auftraggeber aus seinem Schlupfloch. Es war ein eher älterer Mann mit mittelmäßigen Muskeln – eher sah eher so aus, wie ein „Gelegenheitssportler“, der auch nur Sport machte, weil ihm sonst die Reha nicht gezahlt werden würde. Zudem sprach er in einem merkwürdigen Dialekt, den Shaitan nur schwer verstehen konnte. Tja, wären es Dialekte aus den alten, dämonischen oder Seraph-Sprachen gewesen, hätte sie glänzen können. Da sie von menschlichen Dialekten keinen blassen Schimmer hatte, musste sie sich jedes einzelne Wort durch den Kopf gehen lassen, um daraus halbwegs verständliche Sätze formen zu können. „Wie sehen diese... äh „Galgenschwengel“ denn aus? Oder sind sie maskiert?“ Inigo hatte ihr vorher diese Fragen eingeflößt – irgendwie musste sie ja seriös rüber kommen. Ein bisschen angesäuert war sie ja, da Fischers Fritz ihr offensichtlich weniger Können zugetraut hatte, als Shroud. Allein der Satz „Ich weiß zwar nicht, was du kannst“ klang ziemlich abwertend – jedoch hatte sich der Boss von Fishtopia schnell gerettet indem er meinte, sie würde schon stark sein, da sie ja „Kopfgeldjägerin war“. Tja, wenn der wüsste. „Macht Euch keine Sorgen! Wir werden sie endgültig vertreiben. Wenn sie Euch Eurer Essen rauben, verdienen sie eine Lektion!“ „War ja klar, dass du das allermeiste Verständnis aufbringst, wenn es um Essen geht“, schimpfte Inigo aus seiner Tasche heraus. „Wann tauchen diese Diebe denn auf? Wenn Ihr fertig seid? Dann könnten wir Ihnen eine Falle stellen.“ Salopp, so viel Grips hatte Inigo Shaitan gar nicht zugetraut. Vielleicht würde die Mission nicht ganz so katastrophal werden wie anfangs angenommen. „Mei, des is verschiedn'. Mal kummas bevor I fertig bi, manchmal erscht danach. Meistens kummas aber erst, wenn I fertig bin. Dann verhauens mi imma und binden ma vorher d'Augen zu. I hab gmeint des passiert nur oanmal, aber etz kummas imma wieda“, sprach der Fishermans Friend und Shaitan nickte. „Also af's Ausseha hab I jetze ned so geachtet, weils mir ja immer die Augn zubunden haben, aba... mei, oana hat a mal a Holzbein gehabt und ziemlich bärtig und dreckad warn's ach... Moanst etwa, dass des Piratn han?

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Di Nov 28, 2017 7:35 pm

Shroud war froh darüber, dass Lady Faye nicht enttäuscht oder wütend darüber war, dass er diesen Auftrag ebenso erledigen würde. Zu zweit waren sie ja wirklich besser dran und den Lohn gerecht aufzuteilen wäre kein Problem – er hatte bereits gestern viel Geld an seine Familie übersandt, also wäre diese Teilung nicht der Rede wert. Vielleicht sollte ich die ganze Entlohnung Lady Faye überlassen..., dachte er so für sich. „Denk gar nicht erst daran! So viel Egoismus sieht dir gar nicht ähnlich, du „Ehrenmann“. Denk nicht immer nur daran, was du brauchen oder nicht brauchen kannst, sondern denk auch einmal an mich!“, schimpfte Ulmo leise und verpasste ihm einen Rankenhieb. „Oh weh mir!“, stieß Shroud eben so leise aus und stutzte. „Aber mein werter Freund, seht ihr denn nicht auch, dass Lady Faye es hart hat?“ Er war wirklich ein hoffnungsloser Fall, mit dem der Centurio sich gerade nicht mehr befassen wollte. Shroud hatte alsbald ein anderes Problem, denn Lady Faye schien mit den gar unschicklichen Plan von Ulmo übereinzustimmen und ihr eigener Centurio auch noch! „Lady Faye, Ihr müsst Euch doch nicht zu diesen perfiden Plänen herablassen!“, meinte er also und sah ihr entschlossen in die Augen. Dies konnte er jedoch nur für ein paar Sekunden – Frauen waren eben immer noch einfach nicht so sein Gebiet, wenn sie nicht gerade seine Mutter oder seine kleine Schwester waren. „Nehmt Euch ein Beispiel an der positiven Denkweise Eurer Partnerin, werter Inigo. Nur so wird unsere kleine Reise ein wunderbares Abenteuer!“ Stolz blickte Shroud dem riesigen Schiff nach seinen Worten entgegen, ehe sie auch schon hatten einsteigen dürfen.

Lady Faye war voraus gelaufen und schien sichtlich begeistert von diesem Schiffchen zu sein. „Ich bin tatsächlich schon öfter mit einem Schiff gereist. Dies liegt jedoch bereits einige Zeit zurück“, sagte Shroud und wurde kurz wehmütig, als er an seinen Vater dachte. „Jedenfalls ist es für mich immer wieder beeindruckend, mit einem Holzschiff alle Orte in Astraios erreichen zu können.“, meinte er lächelnd. Fischers Fritz schien Lady Faye nicht allzu viel zuzutrauen – doch Shroud war sich sicher, dass sie stark sein musste. Andernfalls hätten sie sie wohl kaum zu einem Kopfgeldjäger gemacht und es hätte sich ihr vor allem nicht so einfach ein Centurio angeschlossen. Lady Faye schien dieser Kommentar aber nicht viel gestört zu haben, denn sie löcherte den Fischer sofort mit allen wichtigen Fragen, die auch dem ehemaligen Ritter auf der Zunge gebrannt hatten. Shroud wusste bereits seit dem Zirkus, dass die junge Dame eine Schwäche für Essen hatte – aber als Kopfgeldjäger musste man einfach viel essen. Vielleicht hatte er bei Lady Faye aber auch einfach nur eine Rosarote Brille auf, wie bei seiner kleinen Schwester. Der Fischer erklärte ihnen knapp, wann die Diebe genau auftauchten und wie sie aussahen. Es brauchte nicht viel um zu verstehen, dass es sich womöglich um Piraten handeln könnte. Das Holzbein, die Bärte und die nicht gerade gepflegte Erscheinung ließen darauf schließen. Vor allem aber auch, weil sie immer auf dem Meer angegriffen hatten. Vielleicht hatten sie sogar die Hilfe, von Centurio? „Nun denn, es könnten wirklich üble Seeräuber sein, die sich sogar vielleicht nur „Scherze“ mit Euch erlauben. Ich würde den Vorschlag machen, dass Ihr uns zeigt, von wo ihr immer überwältigt werdet. Wir werden uns dort verstecken und eingreifen, sobald die Möglichkeit gegeben ist.“ "Des kann funktioniern! Aber ned, dass' uns danach alle drei verhaun"

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Di Nov 28, 2017 11:09 pm

So gefiel Shaitan das - Shroud hatte ihr schon im Wald und in Collbrande immer zugestimmt. Damit brachte er ihren Centurio immer zur Weißlug, was für sie nur noch witziger war. Sonst war es immer umgekehrt und Inigo hatte sich über sie lustig gemacht. Es war aber auch wirklich lustig, wie schnell Shroud es schaffte, dass der Hasenähnliche Centurio seine Farbenpracht in schwarz änderte und beleidigt die Flügel einzog. "Ihr verdient aber auch eine ordentliche Entlohnung, deswegen klingen die Pläne von Ulmo und Inigo gar nicht mal so schlecht!" Tatsächlich hatte der Centurio ihr vorhin zur Sicherheit zugeflüstert, was die "Waffen einer Frau" nun genau waren. Glücklicherweise konnte sie sich an Geschehnisse in Collbrande erinnern, bei der diese "Waffen" ebenfalls gewirkt hatten, ohne dass sie wusste, sie gerade eingesetzt zu haben. Also war sie guter Dinge, diesen Fischer überzeugen zu können. Er war ja selbst Schuld, wenn er absichtlich zwei Kopfgeldjäger angeheuert hatte.

"Wirklich?!", stieß Shaitan interessiert aus als Shroud meinte, er wäre schon öfter mit dem Schiff gereist. "Zu welchen Orten seid Ihr denn gereist? Ich kenne bisher leider nur Collbrande und die Umgebung von Daein..." Dieses mal war sie wirklich interessiert, immerhin kannte sie die meisten Orte auch nur vom Hörensagen ihrer Eltern. Collbrande war bei Weitem anders, als sie es sich den Erzählungen nach vorgestellt hatte. Von daher freute sie sich schon, die Dinge mal aus der Sicht eines anderen zu hören. Und weil Shroud immer so lustig redete, würde das bestimmt nicht langweilig werden. Um sie flogen schon wieder diese grässlichen, fliegenden Fische. Sie sahen zwar für sie nicht lecker aus, sie zu fangen und wieder freizulassen war jedoch eine kleine Ablenkung zwischendurch. Bevor sie dies jedoch machen konnte, hatte der Fischers Fritz ihr bereits auf all ihre Fragen geantwortet. Shroud hatte indes einen Plan entwickelt, der gar nicht mal so schlecht klang. "I weiß ja ned... Ned dass' ihr mir am End a no as Geld und de Fisch klauts und I vertrau euch a no!" Aus irgendeinem Grund schien er nun misstrauisch zu werden. "Das haben wir wirklich nicht vor! Wir möchten Euch nur helfen, deswegen haben wir Euren Auftrag angenommen. Nicht wahr, äh, Sir Shroud?" Shaitan hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, mit was sie Shroud nun genau betiteln sollte. Immerhin nannte er sie "Lady", da wollte sie mal nicht unhöflich sein. Sie lächelte dem Fischer strahlend entgegen und bei so viel Unschuld konnte selbst dieser nicht länger Misstrauen äußern. "Fein. Aba I weiß ned wo ma dich riesigen Maibaum unterbringen solln!" Nun ja, Shroud war wirklich sehr groß. "Wissts was, ihr versteckts eich jetze einfach unter dieser Deckn. Wir schnein Löcher rein, durch die ihr durchschaua könnt. Dann ist halt unser muskulöser Maibaum hier a outdoor-Schrank." Fischers Fritz zuckte nur mit den Schultern und warf den beiden ein fettes Laken über - vermutlich war es ein altes Segel. Es war so riesig, dass es selbst Shroud verdeckte. Es dauerte kurz, bis Shaitan ihn unter dem gelblichen Laken gefunden hatte. "Na sowas, fast hätte ich selbst jemand großen wie Euch nicht mehr gefunden", scherzte sie lachend, ehe Fischers Fritz sie schimpfte, dass sie die Situation ernster nehmen sollten. Nachdem die nötigen Löcher für das Augenlicht platziert waren, hieß es abwarten und Tee trinken.

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Mo Dez 04, 2017 9:12 pm

Geschmerzt fasste sich Shroud an die Stelle seines Herzens und seufzte wehmütig. Sie wollte doch tatsächlich die perfiden Pläne von den beiden Centurio umsetzen, nur damit er einen guten Lohn bekam! Welch ein großzügiger Engel Lady Faye doch war! Selbst seiner langweiligen Rede über vergangene Zeiten lauschte sie interessiert. Ulmo merkte schon, dass sein Partner mal wieder jemandem augenscheinlich verfallen war, der nett zu ihm gewesen ist. Nun ja, was hieß verfallen, viel eher schien er langsam gefallen an ihr zu finden. Hübsch war sie ja, das musste Ulmo schon zugeben. Und ihr Centurio war auch top, aber... irgendetwas war da faul. So akribisch wie Inigo immer versuchte, auf alles zu achten was sie sagte oder tat... da musste etwas faul sein. Aber natürlich fiel dies Shroud durch seine rosarote Brille mal wieder nicht auf, obwohl er so ein schlaues Köpfchen war. "Nun, da waren allerlei dabei. Wir haben Daein erkundet und haben selbst im Hochland Aithir unsere Zelte aufgeschlagen. Eben so besuchten wir mehrere Inseln rund um das Meer Laranyu", erklärte er schließlich und lächelte sie anschließend an. "Aber Lady Faye, das ist doch keine Schande! Jede Entdeckung, egal ob klein oder groß, ist ein bedeutender Schritt für die eigene Erfahrung."

Nach seinen lieb gemeinten Worten der Aufmunterung ging es auch schon weiter. Der Fischer unterstellte ihnen doch tatsächlich, dass sie Diebe sein könnten! Völlig entrüstet wollte Shroud etwas sagen, aber Faye war ihm zuvor gekommen. Du heiliger Ulmo! Hatte sie ihn da gerade Sir genannt?! Sir Shroud?! So war er schon lange nicht mehr genannt worden. Viel zu lange hatten die Leute  nur auf ihn herab gesehen. Dabei kamen ihm fast die Tränen. "L-Lady Faye...!", sprach er etwas heiser und gerührt, ehe der Fischer wieder alle Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Er hatte anscheinend nichts mitzureden, denn der Fischer hatte dem ungleichen Paar einfach ein riesiges Laken übergeworfen, so dass selbst von einem Riesen wie Shroud nichts mehr zu sehen war. Er war völlig überrascht, als Lady Faye urplötzlich neben ihm aufgetaucht war. So sehr, dass er schon wieder ganz rot anlief. "Haha...", lachte er nur dämlich daher und entschied sich lieber dazu, durch das Laken zu schauen, ob und wann denn die Diebe kommen würden. Diese ließen auch nicht mehr auf sich warten, denn ein lautstarkes Grölen ertönte und man sah, wie leicht verdreckte Gestalten auf das Schiff sprangen, direkt auf Fischers Fritz zu. "Das ist unser Einsatz!", sagte Shroud und riss ihnen das Laken vom Leib. "Nach Euch, Lady Faye." Wie ein Gentleman verbeugte er sich vor der edlen Dame und grinste die Diebesbande an. "Jetzt ist es vorbei, mit eurer Übeltäterei!"

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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Di Dez 05, 2017 11:09 pm


"Hmmm..." Shaitan hörte Shroud zwar sichtlich begeistert zu, jedoch konnte sie ihre anbahnende Traurigkeit nur schwer verstecken. Wie gerne hätte sie mit ihrer Familie andere Orte bereist - wie zum Beispiel das von ihm erwähnte Aithir. Laut ihrem Vater lebte dort angeblich das Drachenvolk. Menschen, die sich in "Drachen" verwandeln konnte und in ihrer menschlichen Form angeblich so viel Stärke wie ein Dämon aufbrachten. Anschließend sagte Shroud ihr allerdings etwas sehr aufmunterndes - wie schön es doch wäre, wenn Inigo das auch ab und an mal machen könnte. "Ich muss zugeben, dass ich das noch nicht auf diese Art betrachtet habe", meinte sie Lächelnd, doch kurz darauf hatten sie sich ja schon mit Fischers Fritz herumschlagen müssen, der sie mit den Dieben in eine Schublade stecken wollte. Nun ja, sie sahen schon extrem ungleich aus, aber hey - definitiv nicht wie Diebe! Irgendwie schien Shaitan wohl mit "Sir" irgendeinen Nerv bei Shroud getroffen zu haben. Sie hatte nun nur leider keine Ahnung, ob dieser Nerv gut oder schlecht war. Seine Augen waren etwas wässrig geworden, also wusste sie nicht so Recht was sie machen sollte. Jetzt nur nichts Falsches sagen, Shaitan... "S-Sir Shroud?" Sie machte ihn einfach nach und legte spielerisch den Kopf schief (da ihr nichts anderes eingefallen war), glücklicherweise griff Fishermans Friend Fischers Fritz wieder ein und gab so ziemlich auf jede ihrer Fragen eine Antwort.

Aus diesem Grund hatten sich der Schrankwand-Kopfgeldjäger und die eigentlich-nicht-Kopfgeldjägerin unter einem riesigen Segellaken wieder gefunden. Shaitan hatte schon einige Zeit gebraucht, bis sie ihr männliches Gegenstück unter all dem Wirrwarr wieder gefunden hatte. "Sir Shroud, habt Ihr etwa Fieber?!", rief sie besorgt, da er eine ungesunde Farbe angenommen hatte. Lange konnte sie aber keine Prognose über Shrouds rotes Gesicht stellen, denn die dreisten Diebe, die dem Fischer das Leben schwer machten, hatten endlich ihren Auftritt hingelegt. Die beiden Centurio hielten sich eher bedeckt und warteten im Krähennest ab, ob ihre Partner ihre Hilfe benötigen würden oder nicht. Der starke Shroud hatte das Laken mit einem Ruck von ihnen beiden entfernt und, Gentleman wie er war, ihr den Vortritt gelassen. Die Dämonin war wirklich froh, dass er sie als Person zu respektieren schien und nicht von ihr dachte, dass sie schwach wäre. "Lasst Herrn Fischers Fritz sein Geld und seinen Leim, sonst hauen wir euch kurz und klein!", reimte sie mit dem ehrenhaften Shroud mit und stürzte sich auf die anscheinende Piratenbande, die gar nicht wussten, was los war. "Ha! Da seh't a mal wos eich erwartet, wenns' ihr DEN Fischers Fritz rausfordat! Gebt' ses eana, oba mit Schmackes!" Der Fischer forderte die beiden lauthals an, ehe er sich wieder seiner Arbeit widmete. Shaitan fackelte nicht lange und schlug gekonnt wie eh und je jeden einzelnen Schurken in die Flucht, der ihr entgegen kam. Mit einer Wucht schleuderte sie sie herum, so als wären sie nur Äpfel, mit denen man aus Spaß jonglierte. Es hatte eben doch seine Vorteile einen Vater gehabt zu haben, der einen in Kampfsport unterrichtet hatte. Die Piraten waren ganz schön baff, dass eine Frau sie so durch den Wind prügelte. "Ihr solltet eure Taten bereuen! Einfach so jemandes Verdienst und Essen zu stehlen! Ihr gehört ins Gefängnis!", schimpfte sie. Immerhin war auch ihr Essen lieb und teuer! "Wir werden euch definitiv nicht gehen lassen", meinte sie anschließend eindringlich. "Von einer Frau lass ich mir nix sagn do!" Der Pirat sprach in einem Seemannsdialekt. Shaitan gefiel allerdings überhaupt nicht, wie er mit ihr gesprochen hatte. Glücklicherweise war Shroud gerade mit den anderen beschäftigt, also schaute sie ihren Gegner, den sie gerade zu Boden gerungen hatte, direkt in die Augen. Augenblicklich wurden aus ihren violetten Augen die Dämonenversion davon und der arme Kerl machte sich fast in die Hose - tja, da war er glatt Ohnmächtig geworden. "Hehe..." Zufrieden hopste sie zum nächsten Gegner.

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Shroud Baignard
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BeitragThema: Re: Das Fischer-Dreieck   Sa Dez 16, 2017 12:22 pm


Oh nein...“, murmelte Ulmo entnervt. Als er Inigos fragenden Blick bemerkte, erklärte er sein Unbehagen. „Sie hat ihn Sir genannt. Und das jetzt schon zum zweiten Mal. Das ist das Nonplusultra für ihn.“ Ulmo war sich sicher, dass Shroud das nicht so schnell vergessen würde. Schlussendlich war ihm dieser Titel vor Jahren entzogen worden, genau so wie fast alles andere von seinem Hab und Gut. Vermutlich bedeutete es ihm deswegen so viel, dass ihn jemand wieder so genannt hatte. Auch wenn sein Gegenüber dies nur tat, weil sie es nicht besser wusste. Aber das war Shroud ja nicht klar, deswegen blieb er weitestgehend gerührt. Am Ende wusste er gar nicht mehr, was er sagen sollte, bis die beiden unter dem Laken versteckt wurden.

Glücklicherweise tauchten die Diebe relativ schnell auf, denn lange hätte Shroud es nicht unter seinem Versteck ausgehalten. So besorgt wie Lady Faye war und vor allem wie ungesund nahe sie bei ihm stand... ja, gut dass dieses ominöse Tuch nun von ihnen gerissen war und sie sich um die Gegner kümmern mussten. So konnte der arme Shroud sich wieder etwas beruhigen. Ulmo hingegen rollte mit den Augen, als Faye in die Reimerei seines Partners mit einstimmte. Jetzt dachte er vermutlich, dass sein Gereime gut wäre! Während ihr Auftraggeber die beiden zufrieden anfeuerte, ehe er sich wieder unbehelligt ans Angeln machte, konnte Shroud nur beeindruckt zusehen. Lady Faye erledigte jeden Piraten, der ihr in die Quere kam, mit einer spielenden Leichtigkeit. Sie war wirklich eine hervorragende Kämpferin! Deswegen wird sie wohl auch Kopfgeldjägerin sein... dachte er sich, als er, während er ihr zusah, einen Piraten mit der bloßen ausgestreckten Faust niederschlug. Fakt war, dass er für diese Ganoven noch nicht einmal seine Axt brauchte. Für den Fischers Fritz war es wohl nur so schwer, weil es so viele waren und sie ihn immer hinterrücks überrascht hatten. Schlussendlich dauerte der Kampf nicht wirklich lange, ehe alle Ganoven gefesselt und Ohnmächtig waren. Lady Faye und er hatten wirklich sehr gute Arbeit geleistet, keiner dieser Diebe erlaubte es sich, auch nur noch ein Wort zu sagen. "Ihr Idioten! Ihr könnt aber auch nichts allein richtig machen!", schrie plötzlich eine Stimme, die sich als Boss der Gruppe herausgestellt hatte. Nun, dann galt es wohl den "Kapitän" dieses sinkenden Diebes-Schiffes Dingfest zu machen. Sicherlich wieder ein Kinderspiel für die beiden.

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